WIE IST DENN DER LACK AUFGEBAUT?

Eine Fahrzeug- und/oder Reparaturlackierung ist immer aus verschiedenen übereinander gelegten Schichten aufgebaut. Diese Schichten haben verschiedene Aufgaben und werden in verschiedenen Applikationstechniken und -verfahren aufgebracht. Die Lacke und Untergründe haben verschiedene Trockentemperaturen und Trockengeschwindigkeiten.
 

Standardaufbau eines neuen Anbauteils aus Metall

Beispiel eines Lackaufbaus auf einer Stoßstange
(auf dem schwarzen Streifen wurde ein Kunststoffhaftvermittler aufgebracht)


Die erste Schicht ist meistens ein spezieller Haftvermittler für den jeweiligen Untergrund. Auf diese wird ein Füller aufgebracht. Nach dem Füller kommt die eigentliche Farbe als dünne, meist deckende Schicht. Die eigentliche äußere Schutzschicht bildet der Klarlack. Je nach Untergrund muss im Verlauf auch eine spezielle korrosionshemmende Schicht appliziert werden.

Die eigentliche Farbe besteht aus Pigmenten, Bindemitteln und Verdünnern.
Vor ca. 10 bis 20 Jahren wurden aus umwelttechnischen Gründen die konventionellen lösemittelhaltigen Farben so nach und nach durch umweltfreundlichere wasserverdünnbare Farben ersetzt. Wenn Sie nun der Ansicht sind, dass eine Farbe bei gleicher Farbnummer in konventioneller Ausführung einer in wasserverdünnbarer Ausführung entspricht, unterliegen Sie einem Irrtum. Nicht alle Farben, die mit lösemittelhaltiger Farbe ausgeführt wurden, können als wasserverdünnbare Farbe ausgeführt werden.


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